Autor Thema: diverse Suchen  (Gelesen 24980 mal)

Online rekem

  • Entwurfsforum
  • Sr. Member
  • *
  • Beiträge: 497
Re: diverse Suchen
« Antwort #390 am: 08. Mai 2012, 00:16:19 »
Die Darstellung des Allianz-Wappens ist wohl eher 18.Jh., Anfang 19.Jh.
Der Fürstenhut kommt für die 3 Linien erst 1803, dort aber 1 Herzschild und eine andere Schildeinteilung  !.

Der Inhalt des Waldburg-Zeil-Trauchburg Wappens wechselt öfters.
Exakt diese Form s.
1) A. Sibmacher VI, 12, 8
2) N. Siebmacher, Reprint 3, S.68, Tafel 149, No. 1,
a) Sonne über Dreiberg,
b) 3 Löwen nach innen

Leider hilft das auch bei der Frau nicht weiter.

Berg s'Heerenberg : s. 1 r. Löwe g.-gekr+gez+bew.; SR: #. 11 g. Kugeln.
Das wäre sehr dann sehr großzügig gemalt und passt weder zum Stil noch zum Fürstenhut.
mfG
MdH, MdWGfFK

Offline AndreasP

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 421
Re: diverse Suchen
« Antwort #391 am: 08. Mai 2012, 17:01:24 »
Danke für die Bemühungen. Ich bin den Stammbaum auch schon etwas auf und abgeklettert und habe auch nichts gefunden (außer dem üblichen Kopfschütteln, wie oft sich diese Herrschaften mit der gleichnamigen Verwandschaft vermählten). Vielleicht treffe ich ja mal jemand Ortskundigen, der es weiß. Ich werde es dann gerne hier mitteilen.

Offline AndreasP

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 421
Re: diverse Suchen
« Antwort #392 am: 12. Mai 2012, 22:06:54 »
Aus der Mailingliste zur Provenienzforschung:

http://provenienz.hebis.de/2012-May/000504.html

Zitat
Gleich mehrere Inkunabeln aus der Stadtbibliothek Leipzig tragen ein
Wappen mit Vogel auf einem Dreiberg, die Drucke wurden in Nürnberg
gekauft. Eine  bg Beschreibung anbei. Ich bin für Hinweise dankbar.


A-###    Avicenna: Canon medicinae (lat.). Lib. 1-5.
[Straßburg: Drucker mit dem bizarren R, d.i. Adolf Rusch, vor 1473]. 2°.
[Inhalt] Avicenna: Canon medicinae. Buch 1 [aus dem Arab. übers. von
Gerardus Cremonensis.
ISTC ia01417000. GW 3114. H 2197. BSB-Ink A-956. bod00. (Günther 2963a).
[Einband] Pappeinband.
[Ausstattung] Rot und Blau rubriziert. Rote und blaue Lombarden,
Spaltinitialen. Am Anfang Rankeninitiale und Rankenbordüre mit Wappen.
[Zusätze] Zeitgenössische Merkzeichen und Marginalien. Am Anfang
zeitgenössische Notizen zum Verfasser und zur Rezeption des Werkes. Am
Ende medizinische Anweisungen. (Bl. 1r:) Emi hunc pro iij fl. sine
ligatore Nurimberge 1478.
[Provenienz] (1) N.N., Wappenschild mit einem auf einem Dreiberg
stehenden Vogel vor goldenen Hintergrund, umfasst oben von zwei blauen
Zwickeln mit zwei goldenen Fünfsternen (vgl. #-### und #-###
Inc.Civ.Lips.546 und Inc.Civ.Lips.303). (2) Stadtbibliothek Leipzig. (3)
1962 UBL.
Inc.Civ.Lips.366

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Thomas Thibault Döring
Universitätsbibliothek Leipzig

Abbildung dazu:

http://dlist.server.uni-frankfurt.de/pipermail/provenienz/attachments/20120511/2ce20563/attachment-0001.jpe

Nun sind Vögel auf Dreibergen ja nicht gerade eine Seltenheit... Vielleicht kennt hier jemand das Wappen und kann der UB Leipzig behilflich sein?

Online rekem

  • Entwurfsforum
  • Sr. Member
  • *
  • Beiträge: 497
Re: diverse Suchen
« Antwort #393 am: 13. Mai 2012, 09:58:33 »
leider nur zwei bei mir, aber andere/keine Farben und sicher andere Zeit, anderer Ort:

1. Prantler, Bürgerliche, Tirol 1642&Band: Bg9 (Bürgerliche 9) Seite: 8 Tafel: 8 ; In # eine von zwei g. Sternen beseitete s. Spitze, darin auf gr. Dreiberg eine n. Vogel [(Rottbrandl)].

2. Rebhan, Bürgerliche, Römhild *1604&Band: Bg4 (Bürgerliche 4) Seite: 65 Tafel: 75; Eine von zwei Sternen beseitete Spitze, darin ein Vogel [(Rebhuhn)] auf einem Dreiberg.
mfG
MdH, MdWGfFK

Offline LexGu

  • Entwurfsforum
  • Sr. Member
  • *
  • Beiträge: 286
Re: diverse Suchen
« Antwort #394 am: 13. Mai 2012, 15:50:25 »
Zusätzlich zu den zwei von rekem bereits genannten finde ich mithilfe des Neubecker-WBL, Tinkturen außer Acht gelassen, dieses Schildbild dreimal:

Finner (Schopfheim) Bg13 S. 54, Tf. 38
Stainer (Tirol) Bg2 S. 47, 58, Tf. 77
Vögele (Steingaden) Bg8 S. 51, Tf. 55

Die Texte dazu habe ich leider nicht.

Es würde mich sehr wundern, wenn dieses Schildbild nicht auch noch ein paar mal im patrizischen und adeligen Umfeld auftauchen würde. Denn wie rekem hier in einem anderen Thread festgestellt, gibt es Tausende von Wappen nach dem Muster "Spitze belegt von… und begleitet von…", von denen aber wahrscheinlich weit mehr als die Hälfte unveröffentlicht sind…

Offline AndreasP

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 421
Re: diverse Suchen
« Antwort #395 am: 23. Mai 2012, 10:48:09 »
Danke fürs Nachsehen. Ich dachte mir fast schon, dass das wohl eher nicht mal so auf die Schnelle zu beantworten ist, bei einem solchen "08/15"-Wappen.

Offline A.Lenz

  • Entwurfsforum
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 1.841
Re: diverse Suchen
« Antwort #396 am: 24. Mai 2012, 17:56:34 »
Liebe Mitstreiter der Heraldik,

ich suche Wappen mit einem gespaltenen Schild, vorne am Spalt ein halber Adler, hinten am Spalt eine halbe Lilie.


Offline Herold-vom-Rhein

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 9.925
    • Heraldik
Re: diverse Suchen
« Antwort #397 am: 24. Mai 2012, 19:04:18 »
Zehdenick (komm.)
Wusterhausen (komm.)
Nanne (fam.)
Hilgemann (fam.)
Schiphower (fam.)
Reimers (fam.)
Olchvary v. Olchvar
Scheel
Rostock
Pribyslavsky v. Modlikov
Köpken
Stoltenhagen

u.v.a.m.

Offline A.Lenz

  • Entwurfsforum
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 1.841
Re: diverse Suchen
« Antwort #398 am: 24. Mai 2012, 19:32:34 »
Vielen, vielen Dank!!!! ;)

Das von mir gesuchte Wappen ist auch dabei. Es handelt sich um das Wappen "Köpken".

Offline Herold-vom-Rhein

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 9.925
    • Heraldik
Re: diverse Suchen
« Antwort #399 am: 07. Juni 2012, 00:15:38 »
hat jemand bitte einen guten Stammbaum der Herren von Handschuhsheim? Danke!

Online rekem

  • Entwurfsforum
  • Sr. Member
  • *
  • Beiträge: 497
Re: diverse Suchen
« Antwort #400 am: 07. Juni 2012, 09:33:28 »
Sie meinen neuer/besser als Möller Stammtafeln XXVIII + Nachtrag ?
Ersteres ist eine mehrfach gefaltete Tafel.

Oder suchen Sie einen Ausschnitt ?
Um wen geht es ?

Hier der unbearneitete Text:
76
~^
Handschuchsheim,
nicht aufstellen, doch ist aus den spärlichen Erwäh-
nungen soviel zu ersehen, daß es um 1230 nach
Heidelberg und in der folgenden Generation von
dort nach dem benachbarten Wieblingen übersiedelte.
Der im Jahre 1363 genannte Ingram von Hand-
schuchsheim, Burggraf zu Alzey (K. u. W. Nr. 3439),
dürfte noch dieser Wieblinger Familie angehören.
Zuletzt wird 1396 ein Ingram von Wieblingen er-
wähnt (Boos II, 663), mit dem die Familie erloschen
zu sein scheint. Sie bewohnte während ihres Hand-
schuchsheimer Aufenthalts vermutlich die nun gänzlich
verschwundene Burg an der Stelle des jetzigen
Schlößchens (vgl. Mühling 1. c), wogegen die jün-
gere Familie die noch teilweise erhaltene sehenswerte
Wasserburg ihr eigen nannte.
Letzteres Geschlecht erscheint urkundlich zu-
erst 1206 mit den Brüdern Swicker und Suiger (Gud.
Syll. 70), doch bleibt die Genealogie noch ein
volles Jahrhundert ungewiß. In dieser Zeit kommen
vor: 1219 u. 1229 Swicker (Gud. Syll. 110 u. 172),
1254 Marquardus et Swickerus fratres (ebda. 202),
ersterer im Jahre 1261 noch einmal als Zeuge (ebda.
235), 1293—95 Swicker, Vogt zu Dossenheim, und
Walter Gebrüder von Handschuchsheim (Schann.,
Worm. I, 16 und Gud. Syll., 304), 1293 Dieter (Mone
VII, 41) und 1294 Johannes de Handschuchsheim,
camerarius comitis palat. (K. u. W. 1305). Es war
wohl dieser Johann, der im Jahre 1316 mit Zustim-
mung seiner nächsten Verwandten, nämlich: seines
Bruders Herbord, dann der Ritter Swicker und Mor-
hard (wohl seine Vettern) und Dieter, Swicker,
Heinrich und Wilhelm, der vier Söhne seines ver-
storbenen Vetters (patruelis) Dieter eine Messe zu
Handschuchsheim stiftete (Schann., Worm., 25—27).
Diesen letztgenannten Dieter (I.) halte ich für den
Stammvater aller späteren Handschuchsheimer. Sein
ältester Sohn, Dieter IL, kommt in den Jahren 1337
und 39 als kaiserlicher Truchsieß, 1345 als kaiser-
licher Hofmeister vor (Cod. Moenofr. II, 624 u. 666,
Reimer II, 660). Söhne von ihm waren wohl die
Gebrüder Heinrich II. und Dieter III, die im Jahre
1375 die Kirche zu Dossenheim stifteten. Beide
hatten Nachkommen, doch erlosch Heinrichs Linie im
Mannesstamme mit seinem gleichnamigen Enkel, der
eine Witwe Irmel hinterlassen zu haben scheint, die
im Jahre 1444 als „Fauth und Herr zu Schauenburg"
bezeichnet wird (Dahl, Lorsch, 280). Letztere kann
nicht die Witwe Heinrichs V. gewesen sein, da dieser
mit Guta Knebel verheiratet war. Dieters III. gleich-
namiger Sohn, Dieter d. /., im Jahre 1382 noch
Edelknecht, war 1393—95 pfälzischer Hofmeister und
Marschall. Er starb nach einer alten, jetzt nicht
mehr vorhandenen Inschrift zu Handschuchsheim im
Jahre 1403 in festo Barnabae (=11. Juni). Von
seinen drei Söhnen, Henne, Hartmann und Heinrich V.t
hatten die beiden letztgenannten Nachkommen. Hein-
rich V. fiel höchstwahrscheinlich am 2. Juli 1431 bei
Bulgneville, denn er wird 1432 als tot erwähnt, und
die Grabschrift seines Sohnes Dieter zu Handschuchs-
heim besagt, daß dessen Vater „im strytt zu Lott-
ringen ward erschlagen". Seine Gemalin war Guta,
die einzige Tochter Dam Knebels von Catzeneln-
bogen. Der aus dieser Ehe entsprossene Sohn
Dieter V., nahm eine sehr angesehene Stellung am
pfälzischen Hofe ein. Er war 1473 Vormund Lud-
wigs, des Sohnes Friedrichs des Siegreichen und dei
Clara Dett, des Stammvaters der Grafen von Löwen-
stein-Wertheim; 1474 erscheint er als pfälzischer Hof-
meister, 1476 als Hofrichter. Doch hatte er nui
einen Sohn, Dieter VI, und dieser nur Töchter, sc
daß mit letzterem diese Linie erlosch. Der letzte
Sohn Dieters IV., Hartmud oder Hartmann, desser
Gemalin nach Humbracht eine von Remchingen ge-
wesen sein soll, hatte drei /Söhne, von denen dei
älteste, Hardmud, kinderlos starb. Tham (—Damiano
hatte nur eine an Johann von Ingelheim verheiratete
Tochter Margarete. Das prächtige Grabmal des
letzteren Ehepaars bildfit den Hauptschmuck des
alten Kirchleins zu Handschuchsheim. Heinrich VI
hinterließ außer seiner Witwe Gertrud von Helmstadt
die sich mit Burkard von Reischach wieder vermalte
drei Söhne: Hartmann, Hans und Heinrich. Vor
den beiden ersteren ist nichts besonderes bekann
geworden; doch scheint einem von ihnen das schöne
inschriftlose Grabmal in der alten Johanniterkirche
zu Wölchingen gewidmet zu sein. Heinrich VII.
verehelicht mit Margarete von Staufenberg, pflanzte
das Geschlecht dauernd fort, da nur einer seiner viei
Söhne, Johann, sich dem geistlichen Stande wid
mete, die übrigen aber sich verehelichten und alle
Nachkommenschaft hatten. Die Familie erlosch in
Mannesstamm mit Johann V, der, von Friedrich vor
Hirschhorn im Duell verwundet, am 31. Dezembei
1600 im jugendlichen Alter von 17 Jahren dahir
schied. Ihn überlebte nur eine weibliche Angehörige
Anna von Handschuchsheim, die Witwe Philipf
Kämmerers von Worms, die am 9. Oktober 1612 ah
Letzte das Geschlecht beschloß.
Wappen: Ein weißer rotgefütterter Hand
schuh in Blau. Zimier: Weißer Flug, dazwischer
sitzender schwarzer Hund. Decken: rot-silbern.

mfG
MdH, MdWGfFK

Offline Herold-vom-Rhein

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 9.925
    • Heraldik
Re: diverse Suchen
« Antwort #401 am: 07. Juni 2012, 11:42:12 »
Vielen Dank, es ging mir um die angeheirateten Frauen im 15./16. Jh, die ich nirgends vollständig finde.

Ich suche hierzu die passenden Ehepartner:
http://www.heraldik-leitfaden.de/Heraldik/Galerien2/galerie1757.htm

ich finde nur eine Catharina von Morsheim, die einen Wilhelm Laureshamensis geheiratet hatte, wobei der Name des Klosters Lorsch hier für die Handschuhsheimer gebraucht zu werden scheint.

Online rekem

  • Entwurfsforum
  • Sr. Member
  • *
  • Beiträge: 497
Re: diverse Suchen
« Antwort #402 am: 07. Juni 2012, 13:20:16 »
oben:
Wilhelm v.H. 1537-82 oo Catharina v.Morßheim * 1540 +1615
unten : ?
Es gabe zwei Nachbargeschlechter mit Hirschorn
a) Hirschorn: r./g. 1 s. Hirschstange
b) Hirschberg : r. 1 s. Hirschstange

PS versuche noch 1 scan
mfG
MdH, MdWGfFK

Offline Herold-vom-Rhein

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 9.925
    • Heraldik
Re: diverse Suchen
« Antwort #403 am: 07. Juni 2012, 15:20:21 »
ganz herzlichen Dank für die Bestätigung Catharinas und die mail! Hilft sehr weiter.

Offline Herold-vom-Rhein

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 9.925
    • Heraldik
Re: diverse Suchen
« Antwort #404 am: 09. Juni 2012, 20:17:12 »
Gesucht für ein Museumsobjekt:

Raum Lüneburg
Anfangsbuchstaben des Familiennamens vermutlich "O"
Blasonierung: Hinter einem Zaun aus oben angespitzten Brettern mit Z-förmig verstrebtem Hoftor in der Mitte zwei einander mit den Giebeln zugewandte Häuser, oben jeweils mit geschwungenen Giebelbrettern, begleitet von zwei Laubbäumen, der rechte vor, der linke hinter dem betreffenden Haus, auf dem Helm ein Laubbaum zwischen einem offenen Flug.

Bin dankbar für weiterleitbare Hinweise.

 

anything