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Autor Thema: diverse Suchen  (Gelesen 11047 mal)
knuff1
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« Antworten #120 am: 05. August 2010, 20:07:27 »

Alles, was ich gefunden habe, war das Stadtwappen von Latsch mit drei Rosen und einem schrägstehenden Ast. Das soll von einer Familie von Annenberg her stammen. Dummerweise macht das in Thüringen nun gar keinen Sinn... War also nix. (Das originale von Annenberg-Wappen habe ich selbst nicht gesehen, nur den Hinweis gelesen)

Erfunden ist das Wappen jedenfalls nicht, es taucht als Zeichen eines Stifters an zentraler Stelle auf - da wird eigentlich nicht gemogelt. Es ist demnach ein Familienwappen (habe ich vorhin vergessen hinzuschreiben), muß aber nicht zwingend zu einer adeligen Familie gehören.
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« Antworten #121 am: 05. August 2010, 20:41:51 »

Annenberg sieht ganz anders aus:
Scheiblersches Wappenbuch (Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c), Folio 269
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Annenberg-Scheibler269ps.jpg
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« Antworten #122 am: 06. August 2010, 08:12:26 »

@lieber Alois, hast Du bitte was über die "Kästel"?
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00002248/images/index.html?projekt=1157525559&id=00002248&fip=87.182.111.171&no=3&seite=94

Grünbecker zu Grünbach:
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00002248/images/index.html?projekt=1157525559&id=00002248&fip=87.182.111.171&no=3&seite=95
Was hältst Du davon? Ähnlich Grunarzhofer im Siebmacher, vermutlich eine Verwechslung. Das Wappen der Grünbeck zu Grünbach findet sich in Siebmacher Band: NÖ1 Seite: 139 Tafel: 68 - In S. 2 wellenförmige gr. Querbalken.
« Letzte Änderung: 06. August 2010, 08:45:18 von Herold-vom-Rhein » Gespeichert
A.Lenz
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« Antworten #123 am: 06. August 2010, 15:17:00 »

Lt. "Archivalische Zeitschrift 1892, handelt es sich um die "Gästel, Gaestel, Gestl v. Altenburg. Siegel: Schrägbalken

Bei den "Grünbecker" bin ich noch am Suchen.
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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #124 am: 06. August 2010, 16:30:17 »

Danke! Dann hätten wir die auch unter Dach und Fach. Stimmt, G ist eher richtig als K. Jetzt, wo Du es sagst  Lächelnd
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Janka
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« Antworten #125 am: 07. August 2010, 03:15:07 »

Hat jemand was zu den "Herren von Ried" (Ried im Oberinntal in Tirol). Hatten angeblich einen Basilisken in ihrem Wappen. Ich kann aber nirgendwo eine Wappendarstellung oder eine wasserdichte Quelle zum Wappen finden, nur schwammige Hinweise, daß die Burg Sigmundsried im 13. und 14. Jh. dem Adelsgeschlecht der Herren von Ried als ständiger Wohnsitz diente. Später hat dann die Familie Kuehbach/Kuepach lt. Siebmacher das Motiv übernommen, wobei die genaue Bezeichnung des Motivs dort schwankt zwischen:

* "Ungeheuer mit Drachenschwanz"
* "Hahn mit Drachenschwanz"
* "Lindwurm"
* "roth geglockter Hahn mit aufgewundenem Stachelschwanz ("Drache?")

1001 Grüße
Andreas
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« Antworten #126 am: 07. August 2010, 09:44:31 »

Zitat
Christoph Küepach, Hofsekretär und Rat Kaiser Maximilians II., von unbekannter Heimat, kauft 1549 von Stefan Stoß Schloss Ried bei Bozen, wird 1552 geadelt, erhält 1576 wegen seiner treuen Dienste das landesfürstliche Amtshaus in Bozen als Geschenk................2 und 3: In Gold ein schwarzer Hahn rot bewehrt, auch einwärts (Ried).
HOHENBÜHEL gen. HEUFLER v. RASEN, Ludwig Frhr. v. "Beiträge zur Geschichte des Tiroler Adels", Jahrbuch ADLER 1891, S. 55-58.
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Janka
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« Antworten #127 am: 07. August 2010, 12:36:39 »

Danke, Bernhard, jetzt wird es noch ominöser. Hahn, Lindwurm, Drache, Ungeheuer ... wir haben je nach Quelle und je nach Darstellung einen ganzen Zoo zusammen, der ausreicht, einen Basilisk zu erzeugen, aber eine Quelle, ein Siegel o. ä., was zweifelsfrei belegt, daß die Familie von Küepach und  die Familie von Ried tatsächlich den Basilisk führten (und nicht einen Hahn, einen Lindwurm, einen Drachen oder was auch immer), sehe ich irgendwie nicht. Da steht irgendwie ein dickes Fragezeichen. Die verschiedene Wappendarstellungen von Nachgeborenen, die je nach Gusto einen Basilisken in den Schild bei den Familien hinein gezeichnet haben, reicht irgendwie als Beleg nicht aus. Und nach dem Adler-Jahrbuch wurde ja zumindest bei Küepach gar kein Basilisk geführt, sondern ein Hahn?Huch??

1001 Grüße
Andreas


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A.Lenz
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« Antworten #128 am: 07. August 2010, 18:32:12 »



Grünbecker zu Grünbach:
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00002248/images/index.html?projekt=1157525559&id=00002248&fip=87.182.111.171&no=3&seite=95
Was hältst Du davon? Ähnlich Grunarzhofer im Siebmacher, vermutlich eine Verwechslung. Das Wappen der Grünbeck zu Grünbach findet sich in Siebmacher Band: NÖ1 Seite: 139 Tafel: 68 - In S. 2 wellenförmige gr. Querbalken.

Hier liegt eine Verwechslung vor! Es handelt sich eigentlich um das Wappen der "Griendaller von und zu Schwanbach". Auf dem Helm zwei von Grün über Rot geteilte Büffelhörner.

((Quelle: J. v. Prey, Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Bd. 11, S. 140).
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« Antworten #129 am: 07. August 2010, 19:08:53 »

Also ist es wirklich eine böse Verwechslung. Danke!
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« Antworten #130 am: 08. August 2010, 01:40:27 »

Danke! Ich finde nämlich im Churbayerischen Wappenbuch in Silber auf grünem Dreiberg zwei schräggekreuzte, gebogene Lilienstäbe. ? ? ?

links unten http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00002248/images/index.html?id=00002248&fip=87.182.111.171&no=3&seite=70

Hallo Bernhard,

der Wappeneintrag für die "Forster zu Wildenforst" mit den "Lilienstäben" ist so nicht korrekt! Die Forster zu Wildenforst führten das Wappen wie von" Hefner" angegeben, und von mir eingestellt. Dies bestätigt auch J. v. Prey in seinem Band 9 der "Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels", S. 230.

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« Antworten #131 am: 08. August 2010, 10:04:40 »

Sag das dem Siebmacher Band: BayA1 Seite: 190 Tafel: 192  Grinsend "Vorster"
Gab es vielleicht zwei? Haben sich beide Quellen geirrt?
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A.Lenz
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« Antworten #132 am: 08. August 2010, 17:27:04 »

Der Siebmacher irrte des öftern. Das ist ja allgemein bekannt!

Hier würde ich v. Prey und Hefner eher Glauben schenken.
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A.Lenz
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« Antworten #133 am: 08. August 2010, 17:58:36 »

Der "Historische Verein für Oberbayern" hatte dsbzgl. eine Wappensammlung angelegt. Hier sind die "Vorster v. Wildenforst" mit den Lilienstäben verzeichnet, aber auch die "Forster v. Wildenforst" mit dem ausgerissenen Baum.

Es müsste deshalb im Siebmacher sowohl unter "Forster", als auch unter "Vorster" etwas verzeichnet sein.

P.S. Äußerst verwirrend das Ganze. Augen rollen
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« Antworten #134 am: 08. August 2010, 19:13:53 »

Korrekt, gerade nachgeschlagen, so ist es, dort findet sich der Eintrag Forster im Siebmacher Band: BayA1 Seite: 99 Tafel: 97. Mit ausgerissenem Lindenbaum.

Um die Verwirrung der unterschiedlichen Einträge bei den verschiedenen Autoren komplett zu machen, steht da noch: "sie schrieben sich auch von Neuenhaus, Pützen, Pützenfels."
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