Magistri
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« Antworten #1 am: 17. Juli 2009, 11:05:40 » |
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Der Ursaprung des Wappens liegt in der Kriegsheraldik; als Vorläufer der Wappenkunst sind uns die Unterscheidungsmerkmale an den Waffen der ältesten kriegerischen Formationen bekannt, die zumeist auf dem Schutzschilden angebracht, diurch Form und Farbe den Freund vom Feind unterschieden. Die Ent- wicklung der Wappenkunst begründet sich in der Turnierheraldik; vom Kampfschmuck der Turnierreiter im MA wird die Art der noch heute gebräuchlichen Wappenzzusammensetzung abgeleitet. Schild mit Schildfiguren, Helm, Helmdecke und Helmkleinod. Der Helm trat erst im 13. Jh. zum Schild, Ende des 13. Jh.s Oberwappen Kleinod, Topfhelm und Schild. (Frühgotisches Wappen) Anfang des 14. das Kleinod, leicht aus Draht, Stoff, Leder, Holz+Fell, oft auch noch beweglich mit Federbüscheln usw. Mitte des 14. Jh. vereinzelt Helmkronen in den Farben Gold, Blau, Rot, Schwarz und Hermelin auf Sterchhelmen. Das Helmkleinod unterlag ab Ende des 12. Jh.s Formwandlungen. Im 12. Jh. der bemalte Glockenhelm, um 1240 der bemalte Topfhelm, gegen Ende des 13. Jh. zunehmend Kleinod wie Stierhörner, Büffelhörner im 15. Jh. Flug aus steifen Brettern mit Federn besteckt, Schirmbrett mit Federn besteckt, Federbüschel und hohe Hüte. Von der Natur abgeleitete Figuren waren die Tierrümpfe, wachsende Tiere, Tieteile wie Gehörne und ganze Tiere. Dazu kamen Menschenrümpfe, wachsende Menschen und Körperteile sowie Bäume, Blumen, Früchte und Gerät. Hilfskleinode wurden zur Unterscheidung der verschiedenen Familienmitglieder angewendet.
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