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Autor Thema: Statistik  (Gelesen 1461 mal)
Herold-vom-Rhein
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« am: 22. Dezember 2007, 15:43:42 »

Wie beliebt sind die einzelnen Farben in der deutschen Heraldik?
Von der Beliebtheit der Farben in der mittelalterlichen europäischen Heraldik, gemessen an der Häufigkeit der Verwendung, steht Rot ganz oben, gefolgt von Silber und Gold. Blau und Schwarz liegen im Mittelfeld, Feh, Grün und sonstige bilden das Schlußlicht in der Häufigkeitsverteilung. Entsprechend sind die Kombinationen rot-gold und rot-silber bei mittelalterlichen Wappen die häufigsten.

Die folgende kleine Statistik ist das Ergebnis einer EDV-gestützten Auswertung der Blasonierungen aus dem gesamten Siebmacher und der Deutschen Wappenrolle (Band 1-63):

1.) Wie viele Wappen in den o.g. Quellen enthalten eine bestimmte Farbe (neben anderen)?
Silber 47086
Blau 34235
Gold 45499
Schwarz 24987
Rot 40300
Grün 17306

Dadurch, daß nur halb so viel Metalle wie Farben zur Auswahl stehen und immer ein Metall und eine Farbe mindestens kombiniert werden müssen, ergeben sich die hohen Werte für Silber und Gold. Beide Metalle liegen Kopf an Kopf. Bei den Farben ergibt sich eine deutliche Beliebtheit der Farbe Rot, gefolgt von Blau und Schwarz, während Grün das Schlußlicht ist.

2.) Wie viele Wappen in den o.g. Quellen enthalten zwei bestimmte Farben (neben anderen)?
Rot-silbern 30536
Schwarz-golden 18181
Rot-golden 24907
Schwarz-silbern 16677
Blau-golden 24343
Grün-golden 11268
Blau-silbern 21629
Grün-silbern 10772

Egal mit welchem Metall die Farbe kombiniert wird, es wird die oben schon festgestellte Rangliste beibehalten: Rot > Blau > Schwarz > Grün. Der absolute Hit ist ein rot-silbernes Wappen, dagegen ist die Kombination grün-silbern die am wenigsten gern gewählte, sie liegt sogar um den Faktor 3 hinter dem Spitzenreiter zurück.

3.) Wie viele Wappen in den o.g. Quellen enthalten drei bestimmte Farben (neben anderen)?
Rot-blau-silbern 11721
Blau-schwarz-gold 6501
Rot-blau-golden 11610
Rot-grün-golden 6301
Rot-schwarz-silbern 9956
Blau-schwarz-silbern 5752
Rot-schwarz-golden 9452
Blau-grün-silbern 5600
Blau-grün-golden 6845
Grün-schwarz-gold 3975
Rot-grün-silbern 6627
Grün-schwarz-silber 3547

4.) Wie viele Wappen in den o.g. Quellen enthalten nur zwei bestimmte Farben, andere Farben als die genannten ausgeschlossen?
Rot-silbern 6914
Schwarz-golden 3655
Rot-golden 2714
Schwarz-silbern 2398
Blau-golden 4365
Grün-golden 469
Blau-silbern 2900
Grün-silbern 816

Auch diese Tabelle spricht eine deutliche Sprache, wobei der Ausschluß anderer Farben das aussagekräftigste Ergebnis liefert. Wenn man nur die aus genau einem Metall und einer Farbe bestehenden Wappen betrachtet, wird die oben schon festgestellte Rangliste bestätigt: Rot > Blau > Schwarz > Grün. Dabei wird Rot lieber mit Silber kombiniert als mit Gold, Blau lieber mit Gold als mit Silber, Schwarz lieber mit Gold als mit Silber (was ja auch ein insgesamt eher "farbloses" Wappen ergäbe), und Grün wird, wenn es denn mal für zweifarbige Wappen genommen wird, lieber mit Silber kombiniert, und das Schlußlicht ist grün-golden als Kombination. Warum schneidet bei dieser Betrachtung Grün noch schlechter ab als in den obigen Statistiken? Mit der Bedingung "keine anderen Farben dazu" erfolgt zugleich eine statistische Bevorzugung einfacher Stammwappen, die ein früheres Entstehungsdatum haben als buntere Komplexwappen späterer Zeit. Also: Wer den Mainstream bevorzugt, liegt mit Rot-Silber genau richtig, wer dagegen das Außergewöhnliche sucht, wählt Grün-Gold oder verwendet Pelzwerk.

5.) Wie viele Wappen in den o.g. Quellen enthalten nur drei bestimmte Farben, andere Farben als die genannten ausgeschlossen?

Rot-blau-silbern 2220
Blau-schwarz-gold 822
Rot-blau-golden 1701
Rot-grün-golden 666
Rot-schwarz-silbern 2085
Blau-schwarz-silbern 419
Rot-schwarz-golden 1381
Blau-grün-silbern 763
Blau-grün-golden 1584
Grün-schwarz-gold 539
Rot-grün-silbern 1270
Grün-schwarz-silber 327

Auch hier liefert der Ausschluß anderer Farben das aussagekräftigste Ergebnis. Wenn man nur die aus genau einem Metall und zwei Farben bestehenden Wappen betrachtet, wird die oben schon festgestellte Rangliste Rot > Blau > Schwarz > Grün verstärkt, denn die Statistik wird angeführt von den rot-blauen und rot-schwarzen Kombinationen mit einem Metall. So wird deutlich, daß hier weniger geschmackliche Abwägungen im Sinne von "Was paßt zu was?", überspitzt ausgedrückt "Kann ich einen blauen Hut zu einem grünen Kleid anziehen?" eine Rolle spielen, sondern auch die Kombinations-Statistik nur die allgemeine Beliebtheit der Farbe verstärkt wiedergibt. Also ist die beliebteste Kombination rot-blau-silbern, gefolgt von rot-schwarz-silbern. Das Schlußlicht ist grün-schwarz-silbern. Interessant ist aber auch der Ausreißer, nämlich daß die blau-silbern-schwarze Kombination so schlecht abschneidet, das mag wohl an dem geringen Kontrast zwischen den beiden doch dunklen Farben liegen, die neben Silber beide zu ähnlich erscheinen. Immerhin ist der Unterschied zwischen Top und Flop der Faktor 6.8!

6.) Wie viele Wappen in den o.g. Quellen enthalten Pelzwerk?

Auch diese kleine Erhebung ist das Ergebnis einer EDV-gestützten Auswertung der Blasonierungen aus dem gesamten Siebmacher und der Deutschen Wappenrolle (Band 1-63): Insgesamt enthalten 304 Wappen Pelzwerk im weitesten Sinne, also entweder Pelz (36), Pelzwerk (41), Hermelin (181), Feh (26), Kürsch (11), Gegenhermelin (0), Pfahlfeh (3), Eisenhutfeh (16), Gegenfeh (1) oder Goldhermelin (1) - insgesamt nur ein Viertel eines Prozentes der untersuchten Wappen! Mit welchen Farben wird Pelzwerk (alle genannten Begriffe) im weitesten Sinne am liebsten kombiniert? Ergebnis: Nur mit Rot 15, nur mit Blau 3, nur mit Grün 1, nur mit Schwarz 3, nur mit Silber 1, nur mit Gold 3, nur mit Rot und Silber 12, nur mit Rot und Gold 15, nur mit Blau und Silber 5, nur mit Blau und Gold 8, nur mit Blau und Rot 4, nur mit Schwarz und Gold 3, nur mit Schwarz und Silber 3, nur mit Schwarz und Rot 1, nur mit Schwarz und Blau 1 etc. Auch hier wird wieder die Vorliebe für Rot deutlich, gefolgt von Blau. Zugleich wird aber auch deutlich, daß sich die deutsche Heraldik mit dem Pelzwerk nie so richtig "warmgeworden" ist, im Gegensatz zu Großbritannien und Frankreich etwa. Einfaches Hermelin ist hierzulande der Löwenanteil. Und gerade die extravaganteren Spielarten wie Gegenhermelin, Goldhermelin und Gegengoldhermelin kann man guten Gewissens als fast unbekannt in der deutschen Heraldik bezeichnen. Fazit: Bei Neugestaltungen bieten die verschiedenen Arten von Pelzwerk noch viele Chancen.
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DominikS
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« Antworten #1 am: 22. Dezember 2007, 15:50:05 »

Ich bin so ein Mitläufer... Zwinkernd
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Dominik
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« Antworten #2 am: 22. Dezember 2007, 16:26:25 »

Beliebtheit von Motiven
Manche Motive wie Löwe oder Adler werden aufgründ ihrer Häufung als typisch "heraldisch" angesehen. Manche Motive kommen so häufig vor, daß sich der Spruch etablieren konnte "Wer kein Wappen führt, führt einen Löwen". Ein typisches Motiv ist heute keine gute Wahl bei einer Neuannahme. Bei gegebener Anzahl von Farben, Metallen und Pelzwerk kann man sich ausrechnen, wieviel zusätzliche Merkmale man benötigt, um bei einer bestimmten Zahl zu erreichender Varianten noch ein Alleinstellungsmerkmal zu haben. Dies ist aber nicht nur ein mathematisches Problem, sondern auch ein graphisches: Irgendwann werden die Unterschiede so marginal, daß man nicht mehr guten Gewissens von zwei unterschiedlichen Wappen sprechen kann. Bei heutigen Gestaltungen sollte man also von besonders häufigen Motiven Abstand nehmen, da sie kein vordergründiges Alleinstellungsmerkmal mehr möglich machen und sich Dubletten oder große Ähnlichkeiten nur schwer vermeiden lassen. Aber wie häufig sind welche Motive wirklich? Die folgende kleine beispielhafte Statistik ist das Ergebnis einer EDV-gestützten Auswertung der Blasonierungen aus dem gesamten Siebmacher und der Deutschen Wappenrolle (Band 1-63):

Löwe 11178
Stern 10658
Balken 5812
Rose  5775
Adler 5305
Lilie  4360
Schwert  3574
Sparren, gesparrt 2720
Pfeil 2516
Greif 2190
Flug, Flügel, Adlerflug 1940
Hand 1848
Ring 1846
Pfahl 1823
Scheibe, Kugel 1750
Pferd, Ross 1566
Baum 1501
Hirsch, Hindin, Hirschkuh1494
Rauten, Wecken, gerautet, geweckt: 1491
Fuß 1469
Einhorn 1153
Schlüssel 941
Sonne 856
Mond 770
Rad 769
Steinbock, Bock 760
Getreide, Ähre, Garbe, Getreideähre, Getreidegarbe 736
Hammer 616
Hund, Bracke, Windspiel 579
Schildchen 452
Leopard 440
Lanze 426
Rabe 418
Schaf, Lamm 410
Lindenblatt 363
Widder 355
Sichel 326
Waage 264
Eichenblatt, Eichblatt, Eichenblatt 260
Eule, Kauz 227
Weintraube 201
Biene 197
Hellebarde 194
Fallgatter 177
Ärmel, Hängeärmel 169
Bein  153
Schuh, Bundschuh 150
Zickzackbalken 148
Dolch 147
Rebe 143
Ständer, Ständerung 142
Kammrad 133
Granatapfel 108
Pferdekopf 106
Bienenkorb 97
Schnalle, Gürtelschnalle 94
Messer 93
Eiche 89
Luchs 66
Tulpe 65
Amboß 62
Keil 56
Sirene 49
Stufengiebel 46
Blitz 43
Eichhörnchen 42
Wassermühlrad 39
Doppelsparren 36
Gugel 30
Mispelblüte 28
Melusine 25
Vierblatt 14
Königsadler 13
Narzisse 6
Salzpfanne 5
Schmetterling 5
Hummel 4
Zwillingssparren 2
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A.Lenz
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« Antworten #3 am: 22. Dezember 2007, 17:05:02 »

da bin ich doch mit meinen Lindenblättern, bzw. den Osterglocken ganz weit unten angesiedelt, oder? Zwinkernd
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Magistri
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« Antworten #4 am: 02. Januar 2008, 14:01:01 »

Meine Sparren im neuen Wappen sind auch allerseits unbeliebt geworden, tröstet Dich das Alois?


Magistri
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« Antworten #5 am: 03. Januar 2008, 14:14:10 »

ja, danke Peter. Grinsend
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« Antworten #6 am: 03. Januar 2008, 14:48:53 »

Je weiter unten, desto BESSER.
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DominikS
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« Antworten #7 am: 03. Januar 2008, 14:49:46 »

Wolfszähne...? Zwinkernd
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Dominik
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« Antworten #8 am: 03. Januar 2008, 14:55:55 »

17. Mit Dir 18.


Die anderen Blasons:
(dwr)   In Blau ein aus dem linken unteren Schildrand hervorkommender schräger silberner Wolfszahn, begleitet oben links von einer silbernen Rose.
(un)   Pfahlweise gestellte n. Kiefer, mit drei mit den Spitzen nach aufwärts gekehrten Wolfszähnen.
(noe)   Geviert mit g.-gekrönten s. Mittelschild, worin drei r. Wolfszähne im Dreipass; 1. und 4. gespalten, rechts in G. ein g.-gekrönter und g.-bewehrter halber # Adler am Spalt, links in S. über g. Dreihügel eine aufsteigende r. Spitze, 2. und 3. in B. ein rechtssehender #-bewehrter s. Schwan [(Reutte v. Wellenstein)].
(schla)   In S. zwei r. Balken, jeder an der inneren Seite mit drei r. Wolfszähnen so besetzt, das jeder Zahn des unteren Balken vor dem entsprechenden Zahn des oberen Balkens steht; über dem oberen Balken drei balkenweise gestellte r. Rosen.
(schla)   Von R. und S. in sechs Plätzen geteilt und die beiden unteren r. Teilungen so mit den Wolfszähnen besetzt, das die Zähne der oberen Teilung vor denen der unteren Teilung stehen; die drei r. Rosen belegen die oberste s. Teilung.
(sibue)   In von B. und R. geteiltem Schilde, drei aus dem Seitenrande wachsende mit den Spitzen nach abwärts gekehrte s. Wolfszähne.
(une)   Im geviertetem Schild 1. und 4. auf einer Krone stehend ein in der rechten Oberecke von einem sechsstrahligen Stern begleiteter, flugbereiter Adler in der Rechten einen aus und abwärts gebogenen Palmzweig haltend; 2. und 3. ein pfahlweise gestellter Kiefer mit drei nach aufwärts gebogenen n. Wolfszähnen.
(boe)   In r. auf gr. Dreiberg rechts gewendet eine s. Turteltaube im Schnabel einen Wolfszahn haltend und den Hals quer nach rechts von einem s. geflitschten Pfeil durchbohrt.
(fst)   In R. aus dem linken Fuß und Schildesrand drei aufsteigende s. Wolfszähne.
(st)   In R. drei aus dem Schildgrunde und der linken Schildseite hervortretende, nach rechts aufwärts gekrümmte s. Eberzähne (oder Wolfszähne).
(une)   In B. ein sich in den Schwanz beißender, geflügelter gr. Drache, worin in R. drei rechts und mit den Spitzen nach aufwärts strebende waagrecht auffliegende w. Wolfszähne.
(un)   Drei aus der Linken Seitenrande ragende Wolfszähne.
(sibue)   N. Kiefer, mit drei nach rechts strebenden Wolfszähnen.
(un)   In B. ein in der oberen rechten Schildecke von einer linksgekehrten s. Mondsichel, in der linken Oberecke von einem sechsstrahligen g. Sterne begleiteter, pfahlweise gestellter, natürlicher w. Kiefer, mit drei nach links und aufwärts strebenden Wolfszähnen.
(bay)   W. quadrierter Schilde, darin in dem oberen hinteren und vorderen unteren Teil des Schilds überzwerch drei r. Wolfszähne gleich mit dem Schilde ausgeteilt in 1. und 4. ein r. Stern mit fünf Zinken.
(un)   In R. (?) drei aus dem linken Seitenrande ragende, aufwärts gebogene w. Wolfszähne.
(bay)   Mit einem schräg aufsteigenden Wolfszahn von # S. R. geteilt.
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Bernhard Fox
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« Antworten #9 am: 04. Januar 2008, 00:34:53 »

Meine Füchse dürfte auch recht häufig vorkommen, auch wenn ich sie in Bernhards Statistik nicht fand. Ich erinnere mich jedoch an die ca. 22 Seiten mit Fuchswappen, die mir Bernhard zum Studieren gab. Grinsend
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« Antworten #10 am: 04. Januar 2008, 01:03:36 »

Fuchs: 341
Balken: 5811
Fuchs und Balken: 34

34 Treffer

Geviertet von s. und g. Mit Herzschild darin in s. ein r. Balken, darüber und darunter ein schleichender r. Fuchs. 1. und 4. der preußische Adler, 2. und 3. ein gr. Lorbeerkranz mit aufrechtstehendem Schwerte überlegt.
(stei)   Geviertet: 1. und 4. in G. ein einwärtsgewendeter g.-gekrönter # Adler, dessen Brust, Flügel und Fänge mit einem s. Burgunderkreuzfaden belegt sind; 2. und 3. in # ein gebogener schrägrechter s. Balken mit dem laufenden Fuchs belegt.
(stei)   In # ein s. schrägrechter Balken, belegt mit einem rechtslaufenden r. Fuchs.
(noe)   In R. ein s. schrägrechter Balken, belegt mit einem rechtslaufenden r. Fuchs.
(stei)   Gespalten; rechts in G. ein linksgewendeter g.-gekrönter # Adler, in den Fängen ein s. Burgunderkreuz haltend; links in # ein s. schräglinker Balken, mit einem linkslaufenden r. Fuchs belegt.
(noe)   Gespalten; rechts in G. ein linksgewendeter g.-gekrönter # Adler, in den Fängen mit zwei langen g. Stäben die schräg rechts kreuzweise gelegt sind; links in # ein s. schräglinker Balken, mit einem linkslaufenden r. Fuchs belegt. (**).
(pr)   Quadriert. 1 und 4 in S. ein r. Balken, darüber und darunter ein schleichender r. Fuchs, 2 und 3 quergeteilt, oben auf w. eine b. Lilie, unten von b. und w. in 3 Reihen geschacht.
(pr)   Quadriert und g.-gerändert; 1 und 4 in s. ein r. Balken, darüber und darunter ein schleichender r. Fuchs, 2 und 3 quergeteilt, oben auf w. eine b. Lilie, unten von b. und w. in 3 Reihen geschacht.
(dwr)   In Silber ein roter Balken, begleitet oben von einem springenden roten Fuchs, unten von einer liegenden roten Hirschstange.
(dwr)   Im durch einen silbernen Balken geteilten Schild oben in Rot drei goldene aufgerichtete Weintrauben nebeneinander, unten in Gold auf grünem Boden (Schildfuß) ein laufender, naturfarbener Fuchs mit mit einem schrägaufwärts gekehrten blauen Pfeil im Fang.
(noe)   Gespalten; vorn in G. der links schauende gekrönte #. Adler, rechts in # ein s. schrägrechter Balken belegt mit einem r. Fuchs.
(noe)   Geviertet; 1. u. 4. in G. ein gekrönter rechts sehender # Adler mit ausgebreiteten Flügeln u. Fängen auf Brust mit einen schräg rechts gelegten r. Balken belegt, 2. u. 3. in # der s. schrägrechts Balken mit r. Fuchs.
(dwr)   In Blau ein oben und unten von je einem flüchtigen silbernen Fuchs begleiteter silberner Balken.
(schla)   Quadriert mit s. gespaltenem Herzschild, vorne in S. ein nach rechts aufspringender Fuchs, hinten ein r. Balken. 1. in S. zwei aus dem Fuß wachsende, gekrönte und vorwärts gekehrte gr. gekleidete Mannesrümpfe, zwischen deren Köpfen eine r. Lilie erscheint; 2. in B. ein aufgerichteter r. [n.] Wolf mit einem g. Mühlrad in den Vorderpranken; 3. gespalten; vorn in G. an die Spaltung gelegter # Adler, hinten in S. 2 b. Wellenbalken; 4. geteilt; oben in B. aus der Teilung wachsender # Adler, unten von B. und G. geschacht.
(ost)   In S. ein mit drei g., das Gelenk nach dem rechten Obereck kehrenden Muscheln belegter #. Schrägbalken, oberhalb des Balkens ein Fuchs laufend.
(pr)   Quadriert. 1 und 4 in S. ein r. Balken, darüber und darunter ein schleichender r. Fuchs, 2 und 3 quergeteilt, oben auf w. eine b. Lilie, unten von b. und w. in 3 Reihen geschacht.
(pr)   G. gerändert und quadriert: 1 und 4 in S. ein r. Balken, darüber und darunter ein schleichender r. Fuchs. 2 und 3 durch eine r. dreizinnige Mauer geteilt, über der auf W. ein schrägrechts gelegter, oben zweimal, unten einmal gr. beblätterter Baumstamm (oder Ast).
(pr)   Quadriert; 1 und 4 in s. ein r. Balken, darüber und darunter ein schleichender r. Fuchs. 2 und 3 auf r. 2 b. mit dem Rücken einander zugekehrte Halbmonde, über und unter denen ein b. Stern.
(oeschl)   Gevierteten Schild mit Mittelschild und Herzschild ( Stammwappen ). Mittelschild wie der Hauptschild des freiherrlichen Wappens. In ein 1. und 4. in s. ein gr. Dreiberg, in 2. und 3. ein g. Fuchs. 1. und 4. von B. und S. gerautet mit einem r. Balken, 2. und 3. in # gekrönter doppelschwänziger g. Löwe
(noe)   Geteilt und zweimal gespalten mit Herzschild, darin in # eine g. aufrechtstehende Spitze [(Passeyer von Juffenburg 1383 erheurqathet )], 1. u. 7. des Hauptschildes g. mit einem r. aufspringenden Fuchs ( Stammwappen ). 2. und 8. in B. ein g. Stern, dessen rechte Hälfte von einem g. Halbmond belegt ist [( wahrscheinlich Hohen-Eppan )], 3. und 5. ein s. Feld mit b. Balken, davor ein r. Löwe aufspringt [( Löwenberg 1421 )], und 4. u. 6 geteilt, unten r. oben von # und S. geteilt [(Fink von Kazenzung)]
(wue)   Gespalten, darin vorn ein steigender Fuchs oder Wolf, hinten zwei Balken.
(bg3)   Balken, darüber ein Adler, darunter ein Fuchs.
(ost)   In S. ein r. Balken begleitet von zwei gekrönten # schreitenden Füchsen.
(poa)   W. mit r. Balken, darüber und darunter ein laufender r. Fuchs.
(bay)   Quadriert mit Herzschild, darin auf # eine g. aufrechtstehende Spitze, 1. und 4. in g. ein r. aufspringenden Fuchs, 2. und 3. in s. ein b. Balken, davor ein r. Löwe aufspringt. (**).
(schla)   Quadriert mit r. Herzschilde, in welchem eine bis zum oberen Schildrande reichende b. Spitze, 1. und 4. [(Stammwappen)]; in G. ein linksaufspringender r. Fuchs. 2. und 3. in S. ein b. Balken, das ganze Feld belegt mit rechts gekehrtem r. doppelschweifigen Löwen.
(ooe)   Geviert, mit gekröntem, s. Herzschild; dieser gespalten, vorne ein r. Fuchs, hinten ein r. Balken. 1. in s. zwischen zwei gekrönten, gestümmelten, wachsenden Jünglingen in gr. Rock ein r. Lilie. 2. in b. ein natürlicher Wolf in den Vorderläufen ein g. Mühlrad haltend. 3. von b. und s. gespalten; vorne am Spalt ein halber, # Adler, hinten zwei b. Balken. 4. geteilt; oben in g. ein wachsender, # Adler unten von b. und g. geschacht.
(oeschl)   Quadriert mit gespaltenem Mittelschilde, in welchem vorn in S., ein aufgerichteter, n. Fuchs und hinten ebenfalls in S. ein r. Balken; 1. in S. zwei vorwärts gekehrte, gekrönte, aus der Teilungslinie wachsende, gr.-gekleidete Mannesrümpfe, zwischen deren Köpfen eine r. Lilie schwebt; 2. in B. rechts aufgerichteter, n. Wolf, mit einem sechsspeichigen, zwölfschaufligen, g. Mühlrade in den Vordertatzen; 3. gespalten: vorn in B. aus der Spaltungslinie wachsender # Adler; unten in vier Reihen zu sechs Plätzen von B. und G. geschacht.
(bg6)   Mit s. Balken r., g. geteilt, oben drei s. Rosen, unten auf gr. Boden laufender Fuchs mit Pfeil im Maul.
(boe)   In S. ein r. Balken, darüber und darunter ein schleichender r. Fuchs.
(sa)   Geteilt und zweimal gespalten. 1. und 6. in S. der preußische Adler, 2 in S. ein r. Balken, darüber und darunter ein schleichender r. Fuchs. 3. und 4. in B. ein s. Löwe, 5. in R. in einem gr. Kranze sitzend ein gr. Frosch [(vo Loss)].
(bay)   Geviertet 1. und 4. b. mit r. Schildhaupt, darin ein schwebendes s. Kreuz, unten auf gr. Dreiberg eine auffliegende s. Taube 2. und 3. in # ein schrägrechter g. Balken, darin ein b. Fuchs aufwärtsspringend (Stammwappen).
(bg1)   Von R. und # gespalten. Vorne in einem g. Balken ein r. Fuchs, hinten ein halber g. Adler.
(st)   Ein b. Schild mit einem g. Balken belegt, auf welchem oben ein n. Fuchs von links nach rechts läuft, unten links ein Bergstollen, aus welchem ein Bergmann einen Karren mit Erz herausbringt.
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