Ich hätte halt gedacht das in den letzten 20 Jahren schon mal jemand auf die Idee gekommen
Viele, mit Sicherheit! Doch es gilt denjenigen zu finden, der als finanziell unabhängiger Privatier ohne Beruf, Frauen/Männer und andere Ablenkungen lebt, sich für Heraldik interessiert, 20 Jahre lang diese Liste erstellt, und dann noch so selbstlos ist, diese für alle online zu stellen, und das auch noch so idiotensicher, daß jeder damit zurechtkommt, und das dann noch die nächsten 100 Jahre aktuell hält.

wäre das dies ein echt brauchbares Werkzeug wäre...
Mach es, wenn obiges Suchprofil auf Dich zutreffen sollte; ich wäre der erste, der es benutzen würde

Ich habe gelesen das es ca. zwei Millionen Wappen gibt.
Die genaue Anzahl hat niemand je ermittelt. Alles nur Schätzungen. Wobei man auch Doppeleinträge in der Literatur und Varianten ein- bzw. auskalkulieren sollte
Das heißt das eine bestandene Ähnlichkeitsprüfung selbst von einem renommierten Heraldiker durchaus mit Vorsicht zu genießen ist.
Ein deutscher Heraldiker wird mit größerer Sicherheit die deutschen Wappen fast vollständig abgleichen, aber eher weniger die spanischen. Wo die Grenze ziehen? Wo mit einem gewissen Restrisiko leben? Alles eine Frage der Quellen und der Zugänglichkeit. Und auch hier greift die ERFAHRUNG eines Heraldikers: Wo ist ein Suchen sinnvoll, wo überflüssig?
Vermutlich sind die Grafiken der einzelen Wappen Urheberrechlich geschützt.
bis 70 Jahre nach dem Tod des Zeichners.
Weiß jemand ob die Blasonierung eines Wappens geschützt ist.
Das Wappen selbst, definiert durch die Blasonierung, ist Eigentum der betr. Familie.
Der Wortlaut ist hingegen lediglich Fachsprache.
Zum Verständnis ein ganz anderes Beispiel:
Pfizer hat das Patent für den Wirkstoff in Celebrex.
Der chemische Name "4-[5-(4-Methylphenyl)-3-(trifluormethyl)-pyrazol-1-yl]benzensulfonamid" ist Fachsprache und kann in jedem Pharma-Lehrbuch benutzt werden.
Auf den Markt bringen darf ich ihn aber nicht. Capisce?