Wie versprochen, die kleine heraldische Ausbeute von meinen Kurzurlaub in Sachsen.
Station 1: PlauenSchön und schön gelegen; ein Städtchen, in dem man sich auch länger hätte aufhalten können. Hin und wieder trifft man auf das Stadtwappen, dessen Kleinteiligkeit kein Ergebnis moderner Kommunalheraldik ist, sondern welches schon richtig alt und auf den zweiten Blick auch ganz schön ist.
Hier sieht man es auf unserer ersten Unterkunft, der Jugendherberge in der alten Feuerwache. (Unsere Kinder wären ja zu gerne zum Frühstück per originaler Rutschstange erschienen, aber leider war die Tür ohne Aufsicht versperrt.)

Und hier ist es noch einmal, Nähe Johanniskirche als schöne Steinmetzarbeit.

Das Rathaus trägt das sächsische Wappen, links in Spar- und nebendran in Vollversion.
Station 2: Johanngeorgenstadt im ErzgebirgeJohanngeorgenstadt hat eigentlich ein fürchterliches Wappen, hier aus Wikipedia:

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Aber ich habe im Ort ein Wappen gefunden, welches in die Rubrik „Wappen aus besonderen Materialien“ passen würde, nämlich ein aus Schiefer gefertigtes. Notgedrungen hat der Handwerker das Bild vereinfacht soweit es ging, und siehe da, das Wappen sieht so eigentlich richtig gut aus. Ein Paradeplädoyer für die heraldische Reduktion!
Station 3: Freiberg, nur ganz kurz
Ein Allianzwappen, an einem Hauseingang. Aber, so fragt sich der Betrachter, musste man die damals verbreitete Inzucht im deutschen Adel wirklich so plakativ zur Schau stellen?

Station 4: DresdenNatürlich der Zwinger. Und natürlich, hat Bernhard diesen längst und viel schöner.
Hier,
hier und
hierImmerhin habe ich das Schild mit den kurfürstlichen Insignien Schwert und Szepter da nicht nicht gesehen.

Und das etwas protzige Sachsenwappen auf der Kunstakademie ist inzwischen geputzt.

Und zuletzt,
Station 5: Schloss ColditzJetzt auch eine Jugendherberge. Und natürlich auch
hier bei Bernhard. Aber dank sanfter Novembersonne meine ich einmal behaupten zu dürfen: Meine Fotos sind dieses eine mal schöner!


