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Autor Thema: Freiherr mit Fürstenmantel  (Gelesen 205 mal)
rekem
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« am: 23. Juni 2011, 10:18:08 »



Der Jurist Reichsrat Johann Wallvik/Wallvijk/Wallwijk erhält 1770 den Freiherren- und 1771 den Grafentitel, dazu dieses Wappen.

Der Name Wallvik ist nicht - wie es den Anschein hat - niederländischen Ursprungs sondern von einem patronymischen Bergmannsgeschlecht angenommen worden, sicherlich ein schwedischer Örtlichkeitsname,

Hat jemand sonst noch einen Wappenmnntel mit Hermelin beim niederen Adel?
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mfG
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« Antworten #1 am: 23. Juni 2011, 13:53:40 »

Kenne es im Zusammenhang mit niederem Adel nur von der Funktion her, beispielsweise als Fürstbischof:
Hier das Wappen des Franz Christoph Freiherr v. Hutten zum Stolzenberg (1706-1770), Kardinal und Fürstbischof von Speyer
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"Menschengeschlechter ziehen vorüber wie die Schatten vor der Sonne"
rekem
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« Antworten #2 am: 23. Juni 2011, 17:50:15 »

richtig, davon gab es eine ganze Menge in kirchlichen Reichsämtern.
Sie sind sozusagen nur noch "Geborene", tatsächlich jedoch wirkliche, persönliche Fürsten.

Bei den schwedischen Adligen gibt es sonst noch die Reichsfürsten Hessenstein und Putbus mit Fürstenmantel und Fürstenkrone. Schweden selbst kennt jedoch kene Fürsten.

Mäntel mit Hermelin und 3 Helmen haben die Grafen Baner, Cedercreutz, Ehrenpreus, Scheffer, Stenbock und die Freiherren Krabbe af Krageholm.  

Mäntel ohne Hermelin haben eine Reihe von Grafen und Freiherren.

Solche Mäntel ohne Hermelin finden sich schon zahlreich im Alten Sibmacher beim niederen Adel.

Wallwijk hat keine Helme und diesen merkwürdigen (Prälaten?)Hut, er sticht ganz heraus. Er ist aber kein Prälat, welche es wohl in Schweden auch gar nicht gab.
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mfG
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