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Herold-vom-Rhein
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« am: 09. April 2011, 19:03:05 » |
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Für die digitale Sammlung: Ein Exlibris für R. de l'Esperonnière: Dieses nicht signierte französische Bücherzeichen, vermutlich von Agry, ist ein Stahlstich aus dem 19. Jh. für R. de l'Esperonnière. Der comte René-Marie-Antoine de l'Esperonnière (geb. 22.3.1846 in Loiré) auf château de la Saulaye-Candé (Commune de Freigné, Maine-et-Loire) hatte am 7.8.1872 Anne-Marie de Gaallon geheiratet. Dieser Sproß eines sehr alten Adelsgeschlechtes aus Pays d'Aunis (Charente-maritime) und der Bretagne war der Sohn von Marquis Edouard-Marie de l'Esperonnière de Vris (de Vritz) und dessen am 7.1.1845 auf Schloß Noyers geehelichten Frau Marie-Dieudonnée du Buat. Das Wappen zeigt in Hermelin ein rotes, verflochtenes Schräggitter (d'hermines, fretté de gueules). Es wird im Rietstap als Geschlecht des Anjou unter dem Namen de l'Espronnière geführt. Auf eine Helmzier wird hier zugunsten einer Rangkrone eines Marquis verzichtet; im Rietstap wird auch keine angegeben. Zwei Löwen dienen als Schildhalter, einer sitzend, der andere aufgerichtet. http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-345.jpgLit.: Genealogie der Familie de l'Esperonnière: http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5530580s unter 15. und 16. degré.
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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #1 am: 09. April 2011, 20:17:14 » |
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Für die digitale Sammlung: Dieser Kupferstich (50 x 60 mm) eines unbekannten Künstlers aus dem 19. Jh. zeigt das Wappen der österreichischen Grafen von Lebzeltern. Das Wappen ist geviert mit Herzschild, Feld 1: in Gold ein schrägrechts gelegter Kommandostab, Feld 2: geteilt, oben in Silber ein schreitender goldener Löwe, unten in Rot auf grünem Grund zwei widersehende Tiere (Schafe?), Feld 3: in Gold auf grünem Grund ein Zinnenturm mit rotem Banner rechts neben einem grünen Baum, Feld 4: gespalten, rechts in Gold ein linkshin aufspringender Bock, links schwarz-golden gespalten mit einer Lilie in verwechselten Farben. Herzschild: Durch einen silbernen, mit drei natürlichen Bienen belegten Schrägbalken von Rot und Schwarz geteilt, oben ein aus Wolken im linken Obereck hervorkommender silberner Arm, ein silbernes Buch in der Hand haltend, unten ein goldener, ebenso gekrönter Löwe, in seinen Pranken eine silberne Raute haltend. Das Wappen findet sich im Rietstap / Rolland, nicht im Siebmacher. Die Farbangaben im Rietstap entsprechen teilweise nicht den Schraffuren des vorliegenden Exlibris, und die Angaben zu Feld 2 weichen gänzlich ab: Écartelé: au 1, d'argent, à un bâton de commandement de sable, embouté d'or, posé en bande; au 2, de gueules, au chef d'or chargé d'un lion léopardé du champ; au 3, d'argent, à une tour au naturel, ouverte d'argent, à dextre, et un arbre de sinople à senestre, le tout soutenu d'une terrasse de sinople, la tour sommée d'une bannière de gueules; au 4, parti: a. d'or à un bouc rampant et contourné de gueules, accorné d'azur; b. reparti de sable et d'or, à une fleur-de-lis de l'un en l'autre. Sur le tout tranché: a. de gueules à un senestrochère, paré d'argent, mouv. d'une nuée, la main de carnation tenant un livre ouvert d'argent, chargé des lettres "V" et "L" d'or; b. de sable au lion d'or, couronné du même, supportant de ses pattes un cube d'argent, à la bande d'argent, brochant sur le tranché et chargée de trois abeilles au naturel, posées dans le sens de la bande. Schildhalter: Zwei widersehende natürliche Löwen. Devise: VINCIT OMNIA VERITAS (Die Wahrheit siegt über alles). Weitere Bildnachweise für dieses Wappen gibt es in den Tyroffschen Wappenbüchern, diese enthalten auch die im Rietstap genannten Details, die hier im Exlibris fehlen, wie die Buchstaben VL auf dem geöffneten Buch, und der Löwe trägt einen Kubus und keine Raute. Es handelt sich jedoch um Varianten des Wappens, nicht um das Wappen in der hier vorliegenden Form. Dort werden für die Variante, die nur dem Herzschild dieses Exlibris entspricht, als Helmkleinode rechts der Löwe mit dem Kubus angegeben, mittig der Arm zwischen einem rechts schwarz-golden, links rot-silbern geteilten Flug und links der Zinnenturm mit einem Feldzeichen mit liegendem Halbmond zwischen zwei nach außen wehenden Bannern, das rechte schwarz-golden, das linke rot-silbern geteilt. Dem Exlibris fehlen jegliche weitere Angaben zu Jahr, Künstler und Person. Von der Familie, die 1718 in den Reichsritterstand erhoben worden ist, gibt es ein freiherrliches Haus Lebzeltern-Collenbach (1826 Vereinigung von Namen und Wappen), das von Franz von Lebzeltern gestiftet wurde, ein weiteres freiherrliches Haus, das auf Leopold von Lebzeltern zurückgeht, und ein gräfliches Haus, seit 1817 freiherrlich und seit 1823 gräflich, welches auf Ludwig von Lebzeltern zurückgeht. Das Exlibris ist diesem letzten Haus zuzuordnen. Der Schild wird von einer neunperligen Grafenkrone bedeckt. http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-344.jpgLit.: Rietstap/Rolland Tyroff, Wappenbuch der fürstlichen und gräflichen Häuser der österreichischen Monarchie, Tyroff, Wappenbuch der österreichischen Monarchie, Tyroff'sche Wappenbücher des höheren Adels der deutschen Bundesstaaten http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Lebzeltern
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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #2 am: 09. April 2011, 20:40:41 » |
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Für die digitale Sammlung: http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-347.jpggolden-rot geteilt, oben drei gestielte, grün beblätterte Rosen, unten ein Totenschädel über zwei gekreuzten Menschenknochen. Auf dem rot-golden bewulsteten Helm mit ebensolchen Decken ein golden-rot geteilter Flug. Ohne Signatur, ohne Name, ähnlich: Behnke (Lübeck) http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-348.jpgsehr kleiner Rasterdruck, vermutlich ein Entwurf von E. Krahl oder von C. Krahl, Familie Manner, ausführlich hier beschrieben: http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/seiten/exlibris8.htmhttp://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-349.jpgKünstler: József Köpeczi-Sebestyén (12.11.1878-27.12.1964), Wappen v. Albrichsfeld, in Gold ein durch eine eingebogene silberne Spitze gespaltener, schwarzer, jeweils golden gekrönter Doppeladler, in der Spitze auf grünem Boden (Bogenschildfuß) ein doppelschwänziger roter Löwe, in der Rechten ein Schwert haltend. Auf dem gekrönten Helm mit rechts schwarz-goldenen und links rot-silbernen Decken ein wachsender roter Löwe, in der Rechten ein Schwert haltend, zwischen einem golden-schwarz übereck geteilten Flug. Vgl. Siebmacher Band: Un Seite: 8 Tafel: 6, Band: Sibü Seite: 112 Tafel: 51, Albrich v. Albrichsfeld, mit abweichender Darstellung (die halben Adler sind dort an die Außenkanten des Schildes angelehnt, nicht an die eingebogene Spitze). http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-346.jpgDieses auf 1516 datierte Exlibris (12.9 x 9.7 cm) stammt aus der Feder von Albrecht Dürer (1471–1528). Es ist für Hieronymus Ebner (1477-1532, Sohn von Matthäus Ebner und Ursula Harsdörffer) und seine 1501 geehelichte Frau Helena Fürer von Haimendorf (1483-1538, Tochter von Sigmund II. Fürer). Hieronymus war eine der bedeutendsten Figuren der Nürnberger Stadtgeschichte und der Familie Ebner. Er wurde 1502 Genannter des Größeren Rates, 1503 jüngerer Bürgermeister, 1514 zweiter Losunger, 1524 Vorderster Losunger. Seine Amtszeit fiel in eine der kompliziertesten Phasen der Nürnberger Geschichte zwischen Reformation und Reichstag, während der er souverän die Geschicke der Stadt leitete. Zwei Schilde sind im Exlibris als Ehewappen unter der gemeinsamen Helmzier des Ehemannes vereinigt. Das Wappen der Ebner ist von Blau und Gold mit viereinhalb Spitzen gespalten. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken wird ein Paar Büffelhörner geführt, rechts blau, links golden, außen jeweils mit fünf silbernen Federn besteckt. Das Wappen wird im Siebmacher (Band: Bay Seite: 32 Tafel: 29, Band: Bö Seite: 57 Tafel: 41) beschrieben, wobei die Büffelhörner dort statt mit Federn als mit Pfauenspiegeln besteckt beschrieben werden. Das Wappen der Fürer ist gespalten, rechts in Rot eine halbe silberne Lilie am Spalt, links in Silber ein halbes rotes Rad am Spalt. Die hier unterschlagene Helmzier wäre auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein Flug, jeweils wie der Schild gespalten und tingiert. Die Devise des Bücherzeichens lautet: Deus refugium meum - Gott ist meine Zuflucht. Zwei Engel dienen zu beiden Seiten als Schildhalter, dahinter flankieren zwei große Füllhörner die Komposition. Lit.: Abb. in Friedrich Warnecke: Bücherzeichen (Ex-Libris) des 15. und 16. Jahrhunderts, Berlin 1894. Peter Fleischmann, Rat und Patriziat in Nürnberg. Nürnberger Forschungen, Einzelarbeiten zur Nürnberger Geschichte, herausgegeben vom Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg. Bände 31/1, 31/2, 21/3 (Stammbäume) und 31/4. VDS Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch. ISBN 978-3-87191-333-4. http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-351.jpgWappen Blittersdorf/Plittersdorf: Von Silber und Gold durch einen schwarzen Wechselzinnenschrägbalken geteilt. Auf dem Helm ein mit dem Schildbild belegter wachsender Brackenrumpf. Helmdecken rechts schwarz-silbern, links schwarz-golden oder umgekehrt oder nur schwarz-golden je nach Quelle. Siebmacher Band: Bad Seite: 45 Tafel: 28, Band: OÖ Seite: 770 Tafel: 166, Band: BayA3 Seite: 14 Tafel: 9, Band: Pr Seite: 89 Tafel: 115 (abweichend), Band: PrGfE Seite: 22 Tafel: 14 (abweichend).
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« Letzte Änderung: 09. April 2011, 21:38:23 von Herold-vom-Rhein »
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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #3 am: 09. April 2011, 21:51:19 » |
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Für die digitale Sammlung: Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1901, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) für die Familie von Oppen. Das Wappen zeigt in Blau ein silbernes Schragenkreuz, die Mitte belegt mit einer roten Rose, auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein hoher, blauer Hut mit silbernem Stulp, der Schaft mit einem Kranz von abwechselnd roten und silbernen Rosen umlegt und oben mit einer liegenden silbernen Mondsichel besteckt, aus der drei Straußenfedern in den Farben Rot, Silber und Blau hervorkommen (es kommen zahlreiche Varianten des Helmkleinods vor). Es wird beschrieben im Siebmacher Band: Anh Seite: 5 Tafel: 5, Band: Pr Seite: 286 Tafel: 339, Band: PrA Seite: 55 Tafel: 41, Band: SH Seite: 30 Tafel: 15 und Band: Sa Seite: 40 Tafel: 46. Wappen und Umfeld bilden hier eine perfekte Harmonie: Den Hintergrund bildet ein silbernes Schräggitter auf blauem Untergrund, und jede Kreuzung ist genau wie im Schild mit einer Rose belegt, ferner ist auch die Schrägstreifung der seitlichen Säulen in Farbe und Winkel auf den 45° geneigten Schild abgestimmt. http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-350.jpgLit.: Beilage zu Wellers Archiv für Stamm- und Wappenkunde, Nr. 9, 1902, A. Wellers Verlag, Kahla i. Th.
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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #4 am: 09. April 2011, 22:09:53 » |
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Für die digitale Sammlung: Dieses nicht signierte französische Bücherzeichen (56 x 55 mm) ohne namentliche Zuordnung ist ein Kupferstich aus dem 18. Jh. für die Familie Johanne de la Carre. Der Eigner war Marquis de Saumery. Der Schild ist geviert, Feld 1 und 4: in Rot ein goldener Löwe, Feld 2 und 3: gespalten, rechts in Blau drei goldene Balken, links in Schwarz drei silberne Pilgermuscheln pfahlweise übereinander. Französischer Blason: Ecartelé, aux 1 et 4: de gueules au lion d'or; aux 2 et 3: parti, a) d'azur à trois fasces d'or, b) de sable à trois coquilles d'argent en pal. Statt eines Oberwappens wird eine Krone abgebildet, ferner beseiten zwei widersehende Löwen als Schildhalter das Wappen, welches unten mit Verzierungen versehen ist. Das Wappen wird in anderer Zusammensetzung mit vier verschiedenen Feldern im Rietstap/Rolland beschrieben. http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-343.jpg
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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #5 am: 09. April 2011, 22:22:04 » |
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Für die digitale Sammlung: Dieses nicht signierte französische Bücherzeichen (56 x 50 mm) ist ein Kupferstich aus dem 18. Jh. für Pierre Marc Antoine Marquis de Languedor. Diese normannische Familie wird auch manchmal Languedor de Becthomas genannt. Der Eigner war Conseiller (Rat) im Parlement von Rouen und Président de l'Académie de l'Immaculée Conception. Das Wappen zeigt in Rot drei (2:1) goldene, fünfzackige Sterne. Französischer Blason: De gueules à trois étoiles d'or. Zwei widersehende Löwen dienen als Schildhalter. Über der Schildkartusche ist die Marquis-Krone zu sehen. Ein Wappenmantel umgibt die Komposition. http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-342.jpg
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Bernhard Fox
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« Antworten #6 am: 09. April 2011, 22:44:03 » |
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Vielen Dank Bernhard. 
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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #7 am: 11. April 2011, 00:17:18 » |
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Für die digitale Sammlung: http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-352.jpgAllianzwappen Eckard von der Lühe und Olga Eggerss (vgl. Siebm. Band: Bg3 Seite: 44 Tafel: 45) Signatur unbekannt - wer weiß mehr? Quelle: Beilage zu Nr. 1 des Deutschen Herolds 1885, Starke Verlag Görlitz http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-355.jpgWappen für Hans Wilhelm von Laubenberg, nach einem Original von Hans Brosamer (vgl. Siebmacher Band: BayA2 Seite: 111 Tafel: 70) Quelle: Beilage zu Nr. 5 des Deutschen Herolds 1906, Starke Verlag Görlitz http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-357.jpgEine weitere Haak-Variante von den Tausenden in Umlauf befindlichen, diesmal von dem eher selten als Künstler, vielmehr als Auftraggeber von Exlibris auftretenden Walter Schneider, mit interessanter Helmdecke. Quelle: Beilage zu Nr. 3 des Deutschen Herolds 1919, Starke Verlag Görlitz
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A.Lenz
Entwurfsforum
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« Antworten #8 am: 11. April 2011, 07:09:39 » |
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Da sind wunderschöne Sachen dabei, die ich so noch nicht kannte. Vielen herzlichen Dank! 
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Gernot
Entwurfsforum
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« Antworten #9 am: 11. April 2011, 08:25:24 » |
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Sehr streng, aber richtig gut gemacht. Mein Favourit für diesmal. (Abgesehen vom Ebner natürlich, aber den hatte ich schon.)
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Gernot
Weiß der Geier...
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AndreasP
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« Antworten #10 am: 11. April 2011, 09:20:15 » |
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> Eine weitere Haak-Variante
Mich würde ja mal interessieren, ob Otto Haak auch nur annähernd so viele Bücher wie verschiedene Ex libris hatte... :-)
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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #11 am: 11. April 2011, 10:00:43 » |
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Mit Sicherheit - der war ja Buch händler. Die Frage wäre die nach gelesenen Büchern  In der Tat ist die Anzahl seiner Exlibris inflationär. Bei mir liegen auch noch ein paar Neuzugänge rum, kommen irgendwann mal...
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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #13 am: 11. April 2011, 20:25:03 » |
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http://www.welt-der-wappen.de/temp/exlibris-356.jpgEine heraldische Komposition aus dem Jahr 1901, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) für das Ehepaar Unbescheid/Schedlich. Die Wappenzone wird unten von einer schmalen Schriftzone begrenzt und oben mit einem Eselsrückenbogen aus Astwerk mit gegenläufigem, gestürztem, gleichartigem Bogen mit helmdeckenähnlicher Beblätterung begrenzt. Das aus Courtoisie vollständig gewendete Wappen der sächsischen, aus Gierstedt im ehem. Herzogtum Sachsen-Gotha stammenden Familie Unbescheid ist analog der Literatur (Siebmacher Band: Bg5 Seite: 86 Tafel: 99) blau-silbern gespalten mit einem roten Wolf, der eine silberne Gans im Rachen trägt, auf dem blau-silbern bewulsteten Helm mit ebensolchen Decken ein blau-silbern (oder wie hier silbern-blau) übereck geteiltes Paar Büffelhörner. Das gegenüberstehende Wappen zeigt in Blau auf einer goldenen Kugel balancierend eine unbekleidete natürliche Glücksgöttin (Fortuna), welche mit beiden Händen das sie spärlich bekleidende Tuch über ihren Kopf schwingt. Auf dem bewulsteten Helm ein Pelikan mit erhobenen Flügeln in seinem Nest, seine Jungen mit dem Blut seiner Brust nährend. Daß es sich hier um ein Ehewappen handelt, wird zusätzlich durch das kleine Schildchen im oberen Teil des Blattes mit flammendem Herz und zwei Ringen verdeutlicht. Die Jahresangabe und die Künstlersignatur finden sich in der unteren rechten Ecke. Quelle: Beilage zu Wellers Archiv, 2. Jahrgang, Nr. 11, A. Wellers Verlag Kahla.
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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #14 am: 11. April 2011, 20:56:21 » |
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http://www.welt-der-wappen.de/temp/schmuckblatt-1256.jpgAuch wer jedes Exlibris von Haak besitzt, dem ist vielleicht noch diese Neujahrs-Schmuckblatt von Martin Kortmann unbekannt. Ich persönlich finde allerdings den Übergang zwischen Sehenswürdigkeiten und Heraldik geschmacklich mißraten. http://www.welt-der-wappen.de/temp/schmuckblatt-1257.jpgein weiteres Neujahrs-Schmuckblatt, diesmal von der Familie Schröder, angefertigt von Heinrich Schimpke. Quelle: Beilage zu Wellers Archiv für Stamm- und Wappenkunde, 9. Jahrgang, 1909, Verlag Gebr. Vogt, Papiermühle Sachsen-Anhalt.
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