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Autor Thema: Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen  (Gelesen 505 mal)
Gernot
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« am: 03. Februar 2011, 10:34:56 »

Waren der Link schonmal hier?

Konrad Mendel hatte 1388 eine Stiftung angelegt zugunsten der Alterversorgung verdienter Nürnberger Handwerker. Für jeden Insassen dieser mitteralterlichen Seniorenresidenz wurde bei Eintritt ein Portrait des neuen Mendelbruders in das Hausbuch angefertigt, welches diesen in der Ausübung seines Handwerks zeigt. Matthias Landauer folgte 200 Jahre später mit einer analogen Stiftung.

Unter http://www.nuernberger-hausbuecher.de/ findet man eine schier unerschöpfliche Menge von Berufen und Gerätschaften in hervorragender Qualität.

Und was hat das ganze mit Heraldik zu tun? Nun, die Stiftungen hatten natürlich auch patrizische Pfleger. Und die Recherchefunktion erlaubt auch, die konkret nach den Bildern der Pfleger zu suchen.
http://www.nuernberger-hausbuecher.de/index.php?do=query&mo=2
Da sind wirklich ganz tolle Patrizierwappen dabei!
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Gernot

Weiß der Geier...
A.Lenz
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« Antworten #1 am: 03. Februar 2011, 11:23:12 »

Einfach Klasse! Danke Gernot.
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AndreasP
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« Antworten #2 am: 04. Februar 2011, 11:49:02 »

Diese Bücher sind in der Tat wunderbar. Die hässlichen Wasserzeichen in den Files trüben natürlich die Freude. Dieses Besitzdenken "wir haben hier tolle Kulturgüter, aber ätsch, ihr dürft sie nicht so sehen wie wir" verträgt sich keineswegs mit dem Wesen einer Bibliothek und ist einfach ekelhaft.

Insbesondere für dieses Wasserzeichen würde ich dem Verantwortlichen gerne ganz profan eine deftige, altdeutsch-zünftig nürnbergische Ohrfeige verpassen:

http://www.nuernberger-hausbuecher.de/75-Amb-2-279-133-r

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Herold-vom-Rhein
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« Antworten #3 am: 04. Februar 2011, 12:31:39 »

Aaargh! Mitten rein! Das bringt nur eine wirkliche Banause fertig.
Wenn Du mit dem Betreffenden fertig bist, gib ihn mir, ich will auch.
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AndreasP
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« Antworten #4 am: 04. Februar 2011, 13:13:38 »

Außerdem ist zu bemängeln, dass auch die höchste verfügbare Auflösung in keiner Weise wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Um Werkzeuge etc. genauer erkennen zu können, reicht sie bei weitem nicht aus. Das ist in Zeiten hochauflösender Kameras und sogut wie kostenlos verfügbaren Speicherplatz einfach nicht mehr in Ordnung.
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AndreasP
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« Antworten #5 am: 04. Februar 2011, 13:18:58 »

Neben konventionelleren Wappendarstellungen gibt's da z. B. auch dieses hübsche Bild eines Boten, der mit dem Stadtwappen geschmückt ist:

http://www.nuernberger-hausbuecher.de/75-Amb-2-279-109-v/data

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